Gelungene Projektbeispiele

„Better living“
Träger: Diakonisches Zentrum Sophienhaus Weimar gGmbH

Der Freiwilligendienst einer ungarischen Teilnehmerin war ein logischer Folgeschritt der bisher umgesetzten Aktivitäten des DZSW. Im Jahr 2005 setzte der Träger europäische Aktivitäten im Rahmen der Berufsausbildung (Altenpflege) in Comenius, im Rahmen der multilateralen Jugendbegegnung (JUGEND) und in sonstigen eigenfinanzierten Praktika mit ausländischen Jugendlichen aus Rumänien, Russland, Finnland und Ungarn um. Die Vorarbeiten und Anträge wurden bereits auf den Weg gebracht.

Die Tätigkeit in diesem EFD-Projekt siedelte sich ebenfalls in diesem Bereich an. Unter Anleitung eines Projektverantwortlichen wurde die Freiwillige mit der Vorbereitung, Umsetzung und Nachbereitung dieser Europäischen Projekte betraut sein. Die Freiwillige war das Bindeglied zwischen den teilnehmenden Jugendlichen der Projekte sein, ebenso wie Ansprechpartner und Kontaktperson bei den Projekten im Incomingbereich. Hierbei ging es auch um die praktische Umsetzung in Weimar, Finnland, Rumänien und Russland. Insgesamt wurden in der Zeit ihres Dienstes in Deutschland 2 Incoming-Projekte im Programm Comenius und ein Projekt in Russland geplant.

Darüber hinaus war die Freiwillige für die Betreuung der Praktikanten aus Russland, Rumänien und ihrem Heimatland Ungarn mitverantwortlich. Alle Aktivitäten erfolgten unter Obhut des Verantwortlichen, die Teilnehmerin sollter mehr und mehr in die Aktivitäten einbezogen werden. Somit wurde einerseits die Freiwillige zunehmend in die Arbeit und das Kollegium des Trägers involviert und andererseits erfuhr sie eine Qualifizierung hinsichtlich ihrer Kompetenzen. Dies in den Bereichen interkulturelles Lernen, Spracherwerb bzw. Erhöhung ihres Levels dahingehend in Deutsch und Englisch. Darüber hinaus lernte sie Vieles hinsichtlich der Koordination und des Managements der genannten Projekte. Diese Qualifizierung wurde praktisch vom Betreuer begleitet, sie wurde angeleitet und dabei mehr und mehr zur eigenständigen Arbeit geführt.

Ein Großteil der Arbeitsinhalte waren im Bereich Altenpflege ansiedelt, direkt im Sophienhaus, der größten "Abteilung" im Bereich Altenpflege des DZSW als Träger. Dies diente insbesondere der Einarbeitung für die internationale Projektarbeit, dem Verständnis für die alten Menschen und dem Anliegen, der Sachlage, Probleme und Spezifik dieses Bereiches. Selbstverständlich war dieser Teil der Arbeit in einem ausgewogenen Verhältnis zur oben beschriebenen Tätigkeit.

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